Hacker: technisch versierte Menschen, die in fremde Computersysteme eindringen und dabei häufig Schaden anrichten. Mitunter helfen sie auch, solchen abzuwenden.
Hacker sind hochbegabte Technik-Freaks, die unrechtmäßig Sicherheitsmechanismen überwinden - entscheidend ist, warum sie das tun: Es gibt "gute" und "böse" Hacker. Gute Hacker decken zwar Sicherheitslücken in Programmen auf, nutzen diese aber nicht aus. Ihr Ziel ist häufig, den Hersteller unter Druck zu setzen, seine Produkte sicherer zu gestalten. Um sich von der kriminellen Hackergemeinschaft zu differenzieren, nennen sie sich oft auch "Geeks" oder "Nerds". Diese Hacker beanspruchen für sich einen Ehrenkodex, der es verbietet, Schaden anzurichten oder die Privatsphäre anderer zu verletzen.
Böse Hacker suchen nach Sicherheitslücken zur eigenen Belustigung oder Bereicherung und verkaufen die unrechtmäßig erworbenen Daten, löschen Dateien oder setzen Viren ins Netz. Hacker, die ausschließlich kriminelle Ziele verfolgen, werden auch "Cracker" genannt, während weniger erfahrene, meist jüngere Gelegenheits-Angreifer als "Script-Kiddies" bezeichnet werden. Die bekanntesten "guten" Hacker in Deutschland haben sich im Chaos Comupter Club zusammengeschlossen.
Ein Beitrag von Birgitt Brodesser.
Weiterführende Links:
faz.net: Oliver Trenkamp über den deutschen Verein von und für Hacker.
(2. Januar 2007)
computerwelt.at: Martin Seiler über Angriffsmöglichkeiten auf die Internet-Suchmaschine. (27. Juni 2005)
wikipedia.de: ausführliche Definition in der freien Enzyklopädie mit informativen Links.
Verwandte Begriffe im lexikon2:
Chaos Computer Club
shakal







Eine Definition die in der breiten Masse durch falsche Berichterstattung der Medien oftmals so wieder gegeben wird, wie auch hier.
Es gibt keine bösen und guten Hacker in der Unterteilung. Schade das auch hier der Begriff von Hackern falsch dargestellt wird.